Fionn geht Weltwärts

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Fionn in der Dominikanischen Republik - Weltwärts 2009 Blog
Aktualisiert: vor 20 Stunden 4 Minuten

Sooooo….

Do, 08/26/2010 - 02:28

uhhh na was ist das??? Mein erstes mal in live.....

Zuerst würde ich gern auf Felix super geschriebenen, mit tollen Fotos versehenden Artikel über unseren Ausriss der Zivilisation verweisen: http://felixgehtweltwaerts.wordpress.com/2010/08/12/von-guayabal-nach-constanza/

Ich hatte eigentlich vor nochmal abschliessend über Kritik an Weltwärts und AFS usw. schreiben. Aber durch meine Mitfreiwillige, Nina, bin ich auf einen Weltwärts-Blog gestossen aus dem ich hier mal rezitiere. Vorher würde ich nur noch gern folgendes loswerden: Das Programm Weltwärts (WW) lässt zu das Entsendeorganisationen wie AFS handeln wie kapitalistische Unternehmen. Ein WW-Freiwilliger soll dem Projekt nichts kosten. In unserem Falle zahlt Projekt für Essen, Transport und Gastfamilie. Etwa 9000$PESOS/Monat. Bei 13 Freiwilligen ~26.000 EUR/Jahr, was das Projekt zahlt in dem wir als „Freiwillige“ sind. Was in dem Falle unser Projekt zahlt, spart am Ende AFS. In den Worten von RaphaQuantitaet geht auf Dauer immer zu Lasten von Qualitaet…„. Zwar hat AFS es irgendwie geschafft, das es keine Probleme mit dem Programm gibt. Aber das Problem ist, sie könnte was tun. Das Geld steht von Deutschland zur verfügung. Natürlich hätte unsere Projekt auch sagen können „Stopp, wir zahlen nicht„, aber das müsste unsere Entsendeorganisation eigentlich besser wissen. Was ich damit ausdrücken will, dass es besser gehen könnte. Es wäre richtig gewesen, wenn die Entsendeorganisation sich dafür einsetzt, zu verhindern, dass das inländische Projekt für uns zahlt.

Die folgende Rezitierung trifft so ziemlich meine Lage und meine Gedanken und ist echt toll geschrieben.

http://amakuru.blogsport.de/2010/06/20/friede-freude-eierkuchen-das-weltwaertsprogramm/

[…]
Ich denke, der Erfolg haengt neben einem selbst auch ganz entscheidend von der Arbeit der Entsendeorganisation ab. Ich bin ueber Sofia,eine kleine Entsendeorganisation des Bistums Trier, hier. Fuer uns wurde sich in der Vorbereitung sehr viel Zeit genommen, weit ueber Auswahlwochenende und 10-taetiges Vorbereitunsseminar, welches von weltwaerts vorgeschrieben ist, hinnaus.

Falsche Erwartungen, insbesondere die Motivation des „Helfens“, konnten so schon im Vorfeld erkannt und korrigiert werden, jedenfalls insofern das in Deutschland im Vorfeld in der Theorie moeglich war. Wir wurden auf einen sozialen Lerndienst und nicht auf einen Entwicklungsdienst vorbereitet. Ich denke, diese Klarheit ueber den eigenen Dienst ist ein wichtiger Punkt.

Dass ich kein Entwicklungshelfer bin, musste ich mir, trotz besseren Wissens aus der Vorbereitung, mir zwar hier, in einem langen, schwierigen Prozess nochmal klar machen, doch sehe ich mittlerweile auch die grosse Chance, die ich als einfacher Freiwilliger habe, der nicht unter dem Druck steht „Entwicklung“ nach Ruanda zu bringen. Natuerlich habe ich eine regulaere, „greifbare“ Arbeit, doch die ist nach meinem Verstaendniss und nach dem meiner Bezugspersonen, den Priestern, mit denen ich zusammenlebe, nicht das wichtigste meines Dienstes.
Viel wichtiger ist es mir, hier gemeinsam ein Jahr mit den Menschen zu verbringen. Ihnen zuzuhoeren und ihr leben kennen zu lernen. Ein Teil davon zu werden.
Das ist es, wozu ich die Chance bekomme.Denn das ist es auch was ich kann. Das ist es wofuer ich die Zeit und auch die Motivation mitbringe. Denn ich bin nunmal Freiwilliger und gerade kein Entwicklungshelfer.
Ich bin so langsam an dem Ende meines Freiwilligendienstes angelangt, ich bin gluecklich, habe viele, nicht immer einfache oder angenehme, Erfahrungen gemacht, die mich letztendlich aber alle sehr bereichert haben, habe mich gut in das Leben eingelebt, viele Freundschaften geschlossen,und ein Land kennen gelernt, dass mir anfangs so fremd, so anders erschien, und dass mir mit der Zeit immer vertraueter, ja zu einer Heimat wurde.
So kann ich wohl meinen Weltwaerts-Dienst auch als erfolgreich werten.

Doch das liegt neben mir selbst und der Unterstuetzung der Menschen in Ruanda um mich herrum, doch auch zu einem grossen Teil an der Entsendeorganisation, die mir gerade diese Freiwilligenstelle ermoeglicht hat.

Denn viele Freiwillige bekommen auch nicht annaehrend solch eine Chance, wie ich sie habe.
Meine Frewilligenstelle ist auf einer Freundschaft zwischen einer deutschen und einer ruandischen Gemeinede begruendet. Dieser persoenliche auch schon im Vorfeld bestehende Kontakt ist warscheinlich im Freiwilligendienstellenbusiness mittlerweile schon eher die Ausnahme, in Zeiten in denen –dank weltwaerts- Traegerorganisationen wie Pilze aus dem Boden spriessen. Aber aus meiner Sicht macht ein Freiwilligendienst nur Sinn, wenn in eine Idetifikation zwischen Freiwilligem und Projektstelle stattfindet. Und wenn du in deinem Blog den DED schon namentlich ansprichst, so kann ich sagen, dass gerade bei vielen DED-Freiwilligen, wenig Identifikation mit dem Projekt stattfindet. Das liegt nicht nur an den Freiwilligen sondern auch stark an denen, ihnen zugewiesenen ungeeigntene Projektstellen. Klar, wenn man 30 Freiwilligenplaetze im Land haben moechte, so koennen die Projektstellen nicht handverlesen sein.

Ich erlebe viele Freiwillige, nicht nur von oben genannter Organisation, bei denen wenig Identifikation mit Projektstelle oder dem Gastland stattfindet. Die entweder gemeinsam in der Hauptstadt wohnen oder zumindest am Wochenende zum partymachen herkommen. Die dadurch wenig vom Land mitbekommen.
Die frustriert sind, weil es im Projekt nicht laueft und sich gegenseitig runterziehen.
Die vor Ort schlecht betreut sind. So kann ein Freiwilligendienst nicht fuktionieren.
So ist es kein Lerndienst und ein „Entwicklungshilfedienst“ noch viel weniger

Meine Kritk an Weltwaerts ist, dass es aus der Arbeit der Traegerorganisationen ein profitables Geschaeft gemacht hat, an dem die verschiedensten Organisationen mit den unterschiedlichsten Motivationen nun partizipieren wollen. Mehr zur Verfuegnung gestellete Projektstellen bedeutet auch mehr Geld fuer die Organisationen, was daher hauefig auch schlechte Projektstellen und schlechte Betreuung durch die Entsendeorganisationen zur Folge hat, da diese sich ploetzlich um viel mehr Freiwillige kuemmern muessen.
Quantitaet geht auf Dauer immer zu Lasten von Qualitaet, mir laueft ein Schauer ueber den Ruecken wenn ich von dem gesteckten Ziel von 10.000 Freiwilligen hoere, und da bei an die vielen frustrieten, schlecht betreuten Freiwilligen denke, die ich bisher schon persoenlich kennen gelernt habe oder von denen ich im Internet Erfahrungsberichte lesen konnte.

Wenn jede einzelne Stelle auf ihre Art besonders ist, einmalig, gut betreut, einfach stimmig, kann damit auch dem Fakt entgegengewirkt werden, dass viele Stellen nun eben nicht arbeitsmarkt neutral sind.
Erst vor ein paar Tagen haben wir beide ja einen Freiwilligen kennengelernt, der vollkommen die Motiavtion an seiner Arbeit verlorern hatte, und den Sinn seines Dienstes in Frage stellte, da er die qualifizierte Lehrerin kennengelernt hatte, der er, als unqualifizierter aber kostenloser Freiwilliger, den Arbeitsplatz weggenommen hatte, wie sich herrausstellte.

Spaetestens hier, wenn dies keine Ausnahme war, wird das Weltwaerts-Programm fuer mich mehr als fragwuerdig. Wenn Freiwillige, erst nach ihrem Dienst, von ihren im Gastland erworbenen „social skills“ profitieren, und damit letztendlich Deutschland von der Weiterqualifikation seiner Staatsbuerger profitiert, waehrend den Staatsangehoerigen des Gastlandes, in diesem Fall besagter Lehrerin, ein Nachteil entsteht, welcher sich im Endeffekt als Nachteil fuer diesen Staat erweist, dann ist solch ein Freiwilligendienst genauso „Dead Aid“ wie viele andere Konzepte in den Versuchen von Entwicklungspolitik.


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Hola

Mi, 08/18/2010 - 07:43

Kleiner Gruß aus den Feiertagen des Schutzheiligen von Guayabal „Fiesta patronales“…. Das wird hier riesig gefeiert.

Con mis Chicos

Con mis Chicos

Kurzversion-Projekt: Ausserhalb meines eigentlichen Projektes habe ich ein super interessantes Projekt gefunden. Davon erzähle ich euch dann wahrscheinlich erst an dem Abend. In meinem Projekt liefs etwas schleppend aber da tut sich jetzt auch wieder was. Puhh bald gehts wieder „Heimwärts“. Komisches Gefühl aber ich freue mich… Nur kann ich mir nur schwer vorstellen meine kleinen Gastgeschwister bald nicht mehr zu sehen :-(


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Vorurteile…

Fr, 08/06/2010 - 07:08

Wir tranken Bier und es war schon dunkel als sich eine zwiespaltige und augenscheinliche auf der Strasselebende Gestalt zu uns setzte. Wir sassen auf Bänken in einem Altstadtpark Santo Domingo’s. Ich dachte mir sofort „Mann schon wieder ein Bettler“, dem geb ich dieses mal nichts weil er sich so dreist zeigt und sich ohne zu fragen zu uns setzte. Jedoch sagte ich auch nix. Wir wollten ihn gerade auf spanisch verscheuchen als er anfing in fast perfektem deutsch mit uns zu reden. Damit erlangte er sofort unsere Aufmerksamkeit. Er war sofort von einem nervigen Bettler zu einer netten Erfrischung geworden und ich fühlte mich irgendwie schlecht sofort soche Vorurteilen gehabt zu haben. Ich denke solche Situationen sind vielen von euch bekannt. Man ist irgendwie unangenehm berührt und weiss nicht genau ob man einem Bettler nun einige Pesos/Cents geben soll oder nicht.

Er hatte echt Ahnung und plapperte von den ganzen „grossen“ Deutschen, Goethe usw. Fing dann auch auch an davon zu erzählen, dass die Dominikanische Republik das netteste und unrassistische Volk wäre. Dass sie alle Ausländer willkommen heissen. Als wir dann aber fragten warum Haitianer immer noch als Schimpfwort benutzt wird, fing er an den Haitianern die Schuld zuzuschieben. Weil sie vor Jahrhunderten mal die DomRep besetzten. Aber warum heute, auch nach dem Erdbeben, noch „Malditio Haitiano“ als Schimpfwort benutzt wird wollte er nicht so richtig beantworten?

Diese Meinungsverschiedenheit nahmen wir nicht als Grund ihn abzuwimmeln. Er erzählte uns, er wäre in Deutschland gewesen. Auf die Frage, was er dort macht, sagte er ohne Scham und mit gebrauch einiger vulgären Ausdrücken, dass er sich durch Beischlaf mit älteren Damen finazierte. Dann erzählte er noch einige Sätze über das schlechte Schulsystem der DomRep, Korruption und lauter so wunde Punkte, wo er warscheinlich wusste, dass wir ähnlich denken. Unglaublich denke ich mir, „ein typischer Dominikaner, auf der strasse lebend, aber gutes Deutsch und gebildet…“.

Nach 20-30 Minuten kam dann auch die berühmte Frage nach dem Geld. Wir gaben ihm ein bisschen aber sagten ihm auch, dass wir hier in Santo Domingo leben und 100€ Taschengeld im Monat haben.  Er bekam noch ein Bier und verdrückte sich dann langsam. Übrigens nannte er sich „Sueltame Bailo Solo“ – heisst „lass mich, ich tanze allein“.

Eine ähnliche Situation hatte ich letztens in einem China-Fastfood-Restaurant. Ich war in einer ziemlich üblen Gegend in Villa Mella (Santo Domingo Nord). Das war der Eingang von Guaricano, dem Barrio wo ich wohn. Wirklich gern halte ich mich dort nicht auf. Da ich aber Hunger hatte und ich nicht wusste wo ich sonst noch was finden konnte, setzte ich mich dort ins besagte Restaurant. Als ich dann schon fast fertig war kam so ein kleiner Junge. Hier gibts viel Kinderarbeit. Schuhputzer, Kinder, die im Müll nach irgendwelchen wiederverwendbaren Zeug suchen und Cobradore (Kassierer in Bussen). Diese Kassierer fahren in so kleinen Bussen (ähnlich wie VW-Bus). Sie stehen in der offenen Tür und schreien immer das Ziel. In meinem fall ist das „Guarricano Multi Multi Multi“. Zum Vorstellen: kleiner Junge mit Kindergesicht aber eine Art wie ein Erwachsener. Mit dreckigen Händen, zerfetzten Klammotten, gerade mal 10 Jahre alt und so ein Job. Die warten dann immer einigen Minuten und fangen dann an zu kassieren. Sie stehen an der offenen Tür und lehnen sich vielleicht mit dem Po an den Rahmen. Dann benutzen sie beide Hände um das Geld der etwa 20 Passagiere einzusammeln. Irgendeine unvorhergesehene Aktion des Fahrers könnte den Tod dieser Kassierer bedeuten. Die heizen nähmlich auch immer ordentlich durch die vollen Strassen. Was für ein Glück wir paar Menschen aus „entwickelten“ Ländern haben. Dort war nix ausser Spielen und Schule. Wir wurden nicht, warscheinlich vom eigenen Papa, auf die Strasse geschickt um ein paar Pesos nachhauszubringen um Bruder und Schwester zu ernähren.

Also der Junge rief mir etwas zu. Irgendwas mit „Agua“. Gleich dachte ich wieder an einen bettelden Jungen. Schüttelte den Kopf und gab ihm zu verstehen nix zu haben. Danach dachte ich nochmal darüber nach und mir viel auf, dass er nach „botellon de agua“ fragte. Also so ein 30 Liter Wassertank. Gleich um die Ecke gibts so ein Laden wo diese verkauft werden. Puhh schämte ich mich wieder. Nur weil ich den kleinen Jungen missverstand dachte ich er wäre ein bettelnder Junge obwohl er nur nach dem Weg fragte. Obwohl ich dazu sagen muss, dass es sehr selten vorkommt, da ich einfach auch ohne zu Reden als Ausländer identifiziert werde.

Solche Situationen kommen relativ oft vor. Manchmal gebe ich etwas. Oft gebe ich aber auch nix und bereue es. Meistens gebe ich nichts weil es mir unangenehm wäre das Portemonnaie rauszuholen oder ich denke das er so übertreibt. Einmal sah ich an der Kreuzung einen Mann mit Krücken. Er wartet immer auf die Rot-Phase und läuft dann immer mit spastischen Bewegungen an den Autos vorbei. Dabei sieht es so aus als wenn er bei jedem Schritt umfällt. Als dann Grün wurde und die Autos verschwanden humpelte er aufrecht, ohne Krücken, wieder nach vorn. Ich denke so ein zwischenweg ist gut. Manche Menschen, die nix anderes arbeiten können, sind einfach in diesem Land angewiesen sich durzubetteln, weil sie sonst einfach sterben würden.

Hier gibts noch ein schönes Foto:

Panorama zwischen Guayabal und Constanza

Einen Bericht dieser kleinen Abenteuer-Reise erzähle ich euch dann persönlich auf dem DomRep-Infoabend. Hier die offizielle Einladung:

Einladung 11.09.2010 Dominikanischer-Abend

Bis bald…


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Schulausflug ins Freizeitlager, Projekt, usw

So, 07/18/2010 - 07:22

Das Projekt in dem ich arbeite, ADR, hat in 3 verschiedenen Orten eine Schule für gehandicapte Kinder. Aus diesen wurden einige Kinder ausgewählt, um mit in dieses „Campamento“ zu fahren. Mir wurde gesagt es wurde ausgewählt, je nachdem wie sich die Schüler im Schuljahr benommen haben. Ich weiss da nicht genau wie pädagogisch richtig das ist aber auf der anderen Seite kann es auch gut sein, dass genau diese Kinder das Camp für die anderen Kinder ungenießbar machen würden.

Campamento

Die Anlage war echt perfekt für solche Lager gemacht. Sehr gross, viel Grün, viel Platz und ein paar Sportanlagen. Jarabacoa ist mitten im Land der DomRep. Gar nicht weit weg vom Pico Duarte. In diesen 3 Tagen konnte ich mich super einbringen, ich habe jede freie Minute mit den Kiddies gespielt und versucht etwas Ordnung zu halten. Es war wirklich super.

Nina spritzt die Schüler ab...

Die Kinder hatten ihren Spass und wir auch. Einige Dinge gab es, die ich mal als Kulturunterschiede betrachte (bei uns wären auch DInge dabei, die nicht funktionierten) aber im grossen und ganzen war es ein echter Erfolg. Selbst die Planung hat super gut funktioniert. Einhaltung von Zeiten, Essen usw… Evtl weil die Organisatoren das auch schon seit ca. 15 Jahren machen. Die Organisatoren, sind die, die bei uns in der Arbeit die Cafeteria schmeissen. Da es in der Cafeteria manchmal nicht so geordnet/pünktlich zugeht, hätte ich nicht so eine tolle Leitung erwartet. Wahrscheinlich macht ihnen diese Arbeit aber auch mehr Spass als die Cafete.

Die Gruppe wurde, unabhängig von welcher Schule sie stammten, nach Alter getrennt und in 8 Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam einen Namen, mit dem sie sich während des Campamento identifizierten. Wir waren „Los Campeones/Die Champions“. Direkt am 2. Tag entwarf jede Gruppe eine Gruppenflagge, die immer von einem der Schüler getragen werden durfte. Denke das ist eine super Sache, gerade bei Kindern mit Behinderung. Durch Gruppenname und Flagge, konnte er immer seine Gruppe wiederfinden. Abends trafen sich immer alle Lehrer und Organisatoren und wir sprachen über den vergangenen Tag. Was lief Gut, was man verbessern könnte und sonstige Sachen. Und es wurde nicht nur geredet sondern auch in die Tat umgesetzt. Z.B am zweiten Tag gab es Mittagessen. Alle Gruppen gingen einzeln zum essen und wurden am Tisch platziert. Das dauert natürlich. Da es eine kirchliche Einrichtung ist, und es wohl so üblich ist, wird vorm Essen noch gebetet, „la oración“. Da wir aber natürlich erst beten konnten, wenn alle da waren, musste ich mit meinen Kindern etwa 20 min mit Hunger vor dem heissen Teller voller lecker „Mangu“ (Essbananenbrei) und „Queso frito“ (fritierter Käse) warten. Es wurde so geändert, dass sie bei dem Treffen vorher beteten. Dann konnten wir direkt anfangen zu essen.

Schubkarrenrally, thx Felix fürs Foto

Krankenschwester Julia wurde sehr geliebt :-)

Genauso machten wir ne Rally, super Ideen, mit Schubkarrenrennen, Sachen suchen, mit verbundenen Augen Essen und andere lustige Sachen. Es klappte nur nicht, da keine Zeit festgesetzt wurde und Gruppen die fertig waren auf andere warten mussten. Dadurch entstand Chaos.  Ich meinte danach zum Rally-Chef, ob wir es das nächste mal mit einer vorher festgesetzten Zeit versuchen könnten und einer der mit ner Pfeife rumläuft und das Ende der Zeit angibt. Das fand er gut und meinte, dass wir es nächstes mal so machen. Toll!

Eine Aktivität hiess Juegos de la mesa. Brettspiele. Durch ein paar Packete aus Deutschland (meistens meiner Mutti) und durch Geschenke meinerseits, kam da schon ein grosser Stapel zusammen. Die hat meine Gastmutter alle mitgenommen und so konnten die Kiddies auch neben Domino noch was anderes spielen. Die Favoriten waren Jenga und Memmorie.

Juego de la mesa - campamento

Was auch noch ein riieesen Spass war, war die Feuerwehr. Wir bauten auf einer Wiese einen Pool für etwa 10-15 Personen auf. Da wir aber 120 Kinder waren, wäre es nicht so spannend. Deshalb kam die Feuerwehr und spritze uns mit dem Schlauch ab. Fotos könnt ihr in dem PDF Dokument weiter unten sehen. Es gibt auch eine traumhafte Badestelle am Fluss. Das wäre das Highlight für die Kinder gewesen. Leider gab es am Anfang viel Gemecker von wegen Sicherheit. Der Fluss ist normalerweise an der Stelle Knietief und Glasklar. Es würde ein Bereich geben, der von etwa 10 Lehrern bewacht wird. Seit 15 Jahren ist nix passiert. Leider gibt es sehr viele, die eine Abneigung bzw. Schiss vor Wasser haben. Z.B. gabs ein (!)Sportlehrer, der nicht schwimmen kann, er sagte am Anfang auch er lasse die Kinder aus Santiago nicht schwimmen. Deshalb fand ichs sehr schade, dass der Organisator nicht den Fluss mit ins Programm genommen hat, weil wohl zu wenig Zeit wäre. Dadurch wird dieser Teufelskreis nie unterbrochen. Die Kinder lernen die Angst von ihren Eltern und geben sie wieder an ihre Kinder weiter. Juan der Organisator, sagte mir auch, dass zu einem richtigen Campamento ein Flussbad dazu gehört. Oder auf einen Berg wandern oder sonstiges Abenteuerliches. Ganz meine Meinung hat er da getroffen.

K foto tan chula :)

Die Kinder sind mir ganz schön ans Herz gewachsen. Auch die Kinder unter sich wurden nach den 3 Tagen erst richtig warm. Zwar auch frecher aber das ist ja normal. Hätte locker nochne Woche länger sein können. Apropos, er lud mich auch gleich ein auf ein anderes Campamento mit der Dominikanischen Schulen. Irgendwann 2011 für 14 Tage!!! 7 Tage 300 Kinder und 7 Tage 300 andere Kinder!!! Woww. Das ist Arbeit. Aber reizen tuts mich schon, so als Arbeitsurlaub :-)

Hier ein Bericht auf Spanisch, für die Oberchefs geschrieben:  INFORME CAMPAMENTO.pdf

Im Projekt

gehts grad auf und ab, Die Filiale in San Cristobal ist fertig und es ist alles glatt gelaufen. Hab auch 1 Tag Einführung gemacht, halber Tag für die Sekretärinnen und andere Hälfte für die Lehrerinnen. Hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal Excel-Nachhilfe gebe. Hat aber spass gemacht, sie waren sehr interessiert und ich muss echt sagen die neue Ubuntu-Version (10.04) ist echt stabil und bietet viele tolle Features. Den Desktop habe ich Windows ähnlich eingerichtet, genauso ein MSN-Client, der automatisch startet. Hier ein Screenshot:

Edubuntu 10.04 Desktop mit MSN und angepassten Icons

In Santo Domingo läufts schleppend. Der Kollege, der das Programm weiter führen soll, hat wohl wichtigere Dinge zutun. Und kriegt auch nicht vom Chef gesagt, dass er nur noch am Edubuntu-Programm arbeiten soll. Schade, hab mir echt Mühe gegeben bei dem Lernplan für ihn. Naja es ist noch nicht vorbei. Auch wenn er nur die Basics hat. Ich hab mir auch alles selbst beigebracht. Im Internet gibts genug resourcen. Wenn er die Grundidee versteht, dann kann er sich danach auch selber helfen.

Mein Job ist derzeit ein Manual für Lehrer zu schreiben. Es wird sowas wie ein Computerkurs mit Edubuntu. Dann der Nachfolger, was momentan nicht sehr gut klappt. Dann interessieren sich auch die Psychologen der ADR für das Programm und wollen das als Tool zum Evaluieren der Kinder benutzen.

Family

Ausserdem war ich noch mit meiner Gastfamilie im Resort. War echt ne tolle Erfahrung. Wir waren aber nicht in einem typischen Touri-Resort sondern in einem mit fast nur mit Dominikanern.

Mit meiner Gastfamilie im Pool....

Naja dementsprechend fiel ich dort dann auch auf. Als grosser, weisser, sichtbarer Ausländer… Als sie dann aber merkte, hey der spricht ja (dominikanisch-)Spanisch gabs immer nette Reaktionen. Abends gabs immer ne Hotel-Show. Beide Abende musste ich dort auf die Bühne. Am zweiten Abend musste ich auf der Bühne bleiben und bei einem Micheal Jackson-Tanz-Wettbewerb teilnehmen. Wer mich kennt, weiss, dass mir kein Tanz-Gen mitgegeben wurde und das auch die Hüfte sehr deutsch ist. Trotzdem gewann ich die Show gegen 5 Dominikaner (die 10-Mal besser tanzten). Vielleicht lags auch daran, dass 1 Teilnehmer das Publikum damit gewinnen wollte indem er damit warb, dass er Dominikaner sei und der Sieg auch einem Dominikaner zustehe. Das liess ich natürlich nicht auf mir sitzen und meinte „Yo tambien casi soy dominicano“- „Ich bin auch schon fast Dominikaner“. Das fanden sie natürlich total super :) Nach der Show wurde ich im Resort wirklich wie Micheal Jackson behandelt… ;-) Naja mal ein ganz lustiges Gefühl… Echt tolles WE. Viel mit meinen Geschwisterchen gespielt, Volleyball, Pool, Playa, ESSEN…

Nächsten Mittwoch ist schon „End-of-stay“ von AFS. Puhh ja jetzt gehts bald wieder Heim. Wo wir schon bei dem Thema sind, Ihr seid alle Eingeladen mich am 11.09.2010 bei einem dominikanischen Abend zu begrüssen. Es wird ein bisschen Programm gemacht und es gibt ein paar typische dominikanische Verköstigungen. Würde mich freuen wenn ihr alle zahlreich kommt. Meldet euch einfach via Mail (fionnziegler (AT) gmail (DOT) com) oder bei meinem Vater Henning. Es kommt aber noch ne offizielle Einladung mit Wegbeschreibung usw.

Ich versuche jetzt die letzte Zeit noch zu genießen und mein Projekt so gut wie möglich zu beenden. Der versprochene Video-Artikel über mein Arbeitsweg ist nicht vergessen…

meine liebe kleine süsse Gastschwester Emely am Strand von Boca Chica


Kategorien: Südamerika

Besser spät als nie…

Do, 06/17/2010 - 01:24

Hallo ihr Lieben,

Nach der Eröffnung liefen die Computer super. Es gab nochmal Probleme mit dem Strom aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.

Der Titel „Besser spät als nie“ wählte ich, weil am letzten Tag vor den Ferien der Kinder, mein Nachfolger kam. Dieser soll das ganze hier weitermachen nach meinem Abgang. Er ist in meinem Alter, hat zum Glück auch Computerkenntnisse und möchte viel lernen. Von Linux hat vorerst nur schon mal was gehört, daher haben wir die nächste Zeit ne menge zutun. Wir werden die Basics von Linux, Ubuntu, Thinclient-Architectur und Shell-Scripting durchgehen. Danach werden wir den Aufbau einer Klasse simulieren. Ich hoffe so, dass er danach bereit ist, selber eine Klasse oder eine Firma mit einer Terminalserver-Lösung ausstatten kann.

Wie ihr bestimmt merkt, macht mich das sehr glücklich jemandem von hier, etwas von meinem Wissen weiterzugeben. Sonst wäre ich im September abgehauen und bei dem nächst kleinerem Problem würde die Klasse „sterben“. Ich versuch auch immer es aus der anderen Perspektive zu sehen. Wenn ich mir vorstelle, dass ein „Fremder“ nach Deutschland kommen würde, von dem ich dann auch noch „Unterricht“ bekommen würde. Ist bestimmt irgendwie erstmal komisch. Auf der anderen Seite hätte ich nichts dagegen wenn mir ein ausländischer erfahrener Programmierer etwas beibringt. Gut aber das ist dann auch wieder was anderes. Aber das, was er hier lernen kann, ist nicht nur für irgendwelche „doofen“ Klassen nutzbar. Linux-Freaks werden in der Wirtschaft geliebt. Außerdem würde er auch gern in die Java-Programmierung einsteigen und wenn nach dem ganzen Edubuntu Zeug noch Zeit ist, bin ich gerne bereit ihm da etwas zu helfen.

Morgen wollen wir über die Installation in der Filiale San Christobal sprechen. Durch ein paar andere AFS-Freiwillige, würde die Chefin das Programm wohl gern haben. Wäre natürlich ne Perfekte Möglichkeit für meinen Nachfolger. Dann könnten wir die Klasse mithilfe der anderen Freiwilligen auch dort einführen.

Des weiteren wird gerade schwer hier in der Klasse gearbeitet, weil während der Eröffnung alle Chefs anwesend waren und sich über die herrschende Hitze beschwerten. Gerade wird so eine Decke installiert, damit ein bisschen Energie gespart wird. Danach soll eine Klimaanlage installiert werden. Normalerweise bin ich ja nicht so der Fan von den Dingern, aber im Moment läuft der Schweiß einfach 9 Stunden auf der Arbeit. Auch die Kiddies können sich dann bestimmt besser konzentrieren.

Neben der Arbeit fühl ich mich auch sehr wohl. Ich mache sehr viel mit meinen Geschwistern, bin einfach viel mit meiner Hostfamily zusammen. Sind jetzt nur noch knapp 3 Monate bis zur Rückkehr und da kann ich mir jetzt schon sehr gut vorstellen, dass gerade die Kleinen, Emely, Smailyn, Yunior und Nachbarskinder, mir sehr fehlen werden. Naja noch bin ich ja hier :) Am Wochenende waren wir im Theater und haben ein tolles Stück gesehen, was in der Klappsmühle gespielt hat. Nur 4 Schauspieler von denen 3 Patienten waren und die Therapeutin, die am verrücktesten war. Es hiess glaub ich „el 28″. Samstag gings mit den Kindern und meinen deutschen Mitfreiwilligen zum Strand. Echt schön. Volleyball, Strand, Baden, Paulas Unterwasserkamera, Karibik…..

Am playa bonita Guayacanes

Sonntag, nein wer hätte das gedacht, gings zum Fussball. Ich habe meinen Gastvater Nixon eingeladen, der dann aber leider nicht konnte. Wie fast alle Dominikaner ist Fútbol auch für ihn ein Fremdwort, daher wärs bestimmt toll gewesen es in so eine Atmosphäre kennenzulernen. Im Dominikanisc

WM10

h-Deutschen Zentrum werden alle Spiele via Beamer übertragen. Dementsprechend voll war es dann auch. Es war wirklich fast wie in einer deutschen Kneipe inklusive überlaute Fussball-Prolls… Danach musste der Sieg dann noch mit einer Deutsch-Dominikanischen (es waren auch einige Dominikaner da, gerade vom Techo, UTPMP) Gruppe gefeiert werden.

USA-Reise

NYC

Ich mag es persönlich nicht soooo gern von anderen Leuten erzählt zu kriegen, wohin man unbedingt reisen solle und was man dort alles sehen wird usw… Bin halt irgendwie ein zu spät geborener Entdecker :-) Daher schreibe ich auch nur knapp. Oder versuch es zu mindestens… Es ging los, Santo Domingo – New York. Nach 2 viel zu kurzen, atemberaubenden und anstrengenden Sight-Seeing Tagen gings nach LA. Dort schliefen wir (mit Henni) erstmal bei meiner Tante Karen. Samstag fuhren wir zu der Hochzeit Hennis Cousins. War eine sehr tolle originelle Hochzeit. Alles sehr locker und etwas rockiger angehaucht. Tolle Musik, Autos…. Ein paar Tage LA, Venice Beach, Bergen von tollen Santa Barbara, Hollywood, Getty-Center. Freitag-Morgen kam Mitja (mein Bruder) aus Vancouver und wir frühstückten am Muscle-Beach (Venice). Der so benannt wurde, weil es open-air Fitness-Studios gibt und jeder gern sein Body zeigte.

Es ging an den North-Rim am Grand Canyon. 1200 Höhenmeter-Wanderung. Danach war ich halbtot. Aber wunderschön und nicht ganz so viele Touris wie am berühmten South-Rim.

Nächster Tag: Zion Canyon Wanderung zu einer schönen Badestelle an einem Fluss. Auch super beeindruckend und mindestens so schön wie der „echte“ Canyon.

Zion

Zwei Tage Vegas… Gigantische Hotels, Casinos, leckeres Essen, Geld, Glücksrausch, Träume, verlorene Träume, verschiedene Menschen… Unglaubliche Stadt.

Mitja flog nach Vegas mit ein paar verlorenen Dollars wieder nach Kanada. Für uns gings weiter durch Death-Valley zum Yosemite National Park. Jetzt kommt der Geheim-Tipp: June-Lake. Unglaublich schöne Gegend. Im Winter auch ein Skigebiet. Super-netter Park-Wächter gab uns ein paar Wandertipps usw. Wir machten eine Wanderung zum kleinem verlassenem Parker-Lake. Natur-Pur und eine Vogel-Welt, wie sie mir vorher noch nie auffiel. Ausserdem auch Rehe, Bären, Fische…

June Lake

Dann gings übern verschneiten Pass zum  National Park. Yosemite, beeindruckende Wasserfälle, sehr touristisch, Kletterparadies (el capitan, half-dome….), Bären,  Fahrräder zum mieten.

San Fransisco, tolle Stadt. Irgendwie Modern aber doch irgendwie Alt. Hügel, Strassenbahnen. Gemütlich. Homosexuell (gerade alles mit Regenbogenfahnen geschmückt). Ist wohl einer der einzigen Städten die wirklich „offen“ sind und wo auch Homosexuelle hohe Positionen inne haben. Ich habe gleich vom Starbucks-Kassierer einen Kuchen geschenkt bekommen :-)

Dann den berühmten Highway 1 runter in den Süden nach LA. Verdientermaßen sehr berühmt. Erste Stücke gehts an der wunderschönen Küste Kaliforniens entlang. Traumhaft. Seehunde Bucht. Tolle Landschaft.

Highway 1, Kalifornien

Dann wohnte ich noch 1 Nacht allein bei meiner Tante, bin nochmal zum Venice-Beach und hab den Skatern zugeschaut, war in Universal-City im Kino. Ich hab shrek geschaut. Schon irgendwie lustig, so nah an den „Machern“…

Subway NY

Dann wieder weiter nach NY. Hatte aber nur eine Nacht. Die wollte ich natürlich nicht auf einer ungemütlichen Bank am Flughafen verbringen. Daher bin ich mit Subway nochmal Downtown gefahren. Timesquare. Dabei wieder fast nur Spanisch geredet, weil ich Leute aus Guatemala kennenlernte. Naja heisst nicht umsonst „die Stadt die niemals schläft“. Hab gehört das 60 % der Einwohner Spanischsprachig ist!!

Dann wieder in Santo Domingo gelandet wo meine Gastmutter mich abholte, da hab ich mich sehr gefreut. Obwohl ich vor Hitzeschock wieder fast gestorben wäre…..

Hier zum Schluss noch ein Foto aus meinem Alltag. Dort stehe ich jeden Morgen, wenn ich von Guaricano (meinem Viertel) zur Arbeit oder in die Stadt fahre. Links, da wo der Lastwagen rauskommt, gehts zu meinem Haus.

Guaricano, Santo Domingo

Puhh der Text wurde doch mal wieder länger als geplant :) Bis zum nächsten mal!! Schlaaand.


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Inauguración de la clase de informatica – Eröffnung der neuen Computerklasse

Mi, 05/19/2010 - 13:49

Hoy voy a escribir en español por los donantes de la República Dominicana. Siguiente una noticia alemana para mis lectores alemanes:

TEst Ich schreibe heute mal auf Spanisch, weil ich diesen Artikel auch an Spender aus der Dominikanischen Republik richten werde. Wenn ihr wollt, lasst es euch von Google übersetzen: Link.

Gracias a los donantes de AFS-República Dominica e Alemania

Gracias a todo ustedes de la donación de hardware para mi clase de informática. Hemos colectado con AFS República Dominicana $ 6.500 pesos. Con este dinero financimos los audífonos de mi clase, unos „Mousepads“ y una parte del transporte del equipo de Alemania.  Aqui tambien muchas gracias a mi padre Henning, que ha organizado el transporte de Alemania. Los niños les gustan muchísimo los computadores mas rápidos y especialmente que ahora tenemos sonido. Hemos escrito una pagina sobre el proyecto. Se puede ver aqui (http://edubuntu.wikidot.com). Ahí hay informaciones sobre el proyecto „Edubuntu en la escuela – Santo Domingo – República Dominicana“.

Vamos pa’lante

Unas fotos:

Estudiantes usando Edubuntu

Y hay reglas :)

Jugando

El parte oficial de la inauguración con mis jefes y compañeros

Edubuntu-Tafel - Santo Domingo :-)

El material informativo de la inauguración:

PDF-Handout

Hasta la próxima vez (cierto de mis vacaciones en EE UU, ayy en 4 horas se va mi avión :) )


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