Sammlung von Newsfeeds

6. Erfahrungsbericht online!

Simon geht weltwärts! - Fr, 07/30/2010 - 20:29

Liebe Spender, Unterstützer, Familie, Freunde und Interessierte,

nicht mehr lang ist es bis zum Ende meines Freiwilligendienstes Mitte September, und noch eher folgt schon die Ankunft meiner Nachfolger Mitte August. Doch noch bin ich hier, und genieße mein Leben und meine Arbeit auf dem südamerikanischen Kontinent – und lasse euch mit dem 6. Erfahrungsbericht – den ihr HIER! downloaden könnt – ein Stück teilhaben daran. Zwei weitere Berichte sind noch vor meiner Rückkehr geplant – in der nächsten Zeit wird es also ordentlich Lesestoff aus Buenos Aires für euch geben.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen, und freue mich über Rückmeldungen – auch wenn meine Antworten ab und an etwas auf sich warten lassen, ich registriere euch und versuche mich zeitnah zu melden!

Ganz liebe Grüße aus Argentinien,
Simon


Kategorien: Südamerika

Kugelrunder Dienstabschluss und sandiger Urlaubsanfang

Volunity Blogs - Fr, 07/30/2010 - 16:54

Heute (Freitag) vor einer Woche habe ich meinen inoffziellen Dienstabschluss gefeiert. Ok die Festlichkeiten gingen schon am Donnerstag los aber Freitag war mein letzter Arbeitstag.
Grob zusammengefasst: am Donnerstag Buffet im Schulhof mit allen Kindern nach einer Vorstellung, wo jede Klasse einen Ausschnitt ihres Wissens presentiert hatte. Meine Kleinen haben unteranderem das Lied "Mein Hut der hat drei Ecken" gesungen. Nach der ausgiebigen Mahlzeit dann Mittagsessen mit der "Schulleitung" und den Lehrern.
Freitag wieder Essen gehen mit den Lehrern.
Es war die reinste Schlemmerei.
Voellig ueberfuellt bin ich dann in Urlaub gefahren. Zum ersten Mal mit privatem uto unterwegs. Es ging auch gleich mal ins 10h entfernte Acari. So befand ich mich also in einem Auto mit 4 Sandboardern, gab waehrend der Fahrt Deutsch und Englisch- Unterricht und stellte dem Fahrer viele Fragen, damit er nicht einschlief.
Im Bergdoerfchen angekommen ging es am naechsten Tag auf die Duenen. Laufend oder eher kriechend. Zwar wird einem das Sandboard freundlicherweise getragen (Gegenleistung fuer den Unterricht) aber mit Snowboardschuhe an, ist es trotzdem kein Vergnuegen. Hat man sich dann in der prassen Sonne den Berg hochgequaelt dauert die Abfahrt mit dem umfunktionierten Snowboaerd nur wenige Minuten. Ausser man faellt des oefteren hin.
Das Ergebniss des Tages war, Sand am ganzen Koerper, Muskelkater in den Beinen aber dennoch Zufriedenheit.
Und es sollte noch besser kommen. Die Jungs war es sehr wichtig Abends noch auf ein Konzert zu gehen. Und keine Party ohne Alkohol. Da ich nicht in ein Auto steigen wollte mit betrunkenen Fahrer, den Jungs aber doch einiges daran lag, dass ich mitkomme, war die einzige Loesung, dass ich das Auto fuhr. So konnte ich nach einem Jahr endlich mal wieder hinters Steuer. Nuechtern, versteht sich. Langweiligerweise war es aber ein Automatik.

Jetzt bin zum dritten Mal in Trujillo (dort war ich mit Mama ueber Weihnachten gewesen und im Januar nochmal fuer 2 Wochen), denn Uebermorgen hat eine Freundin geburtstag.
Hier werde ich die naechste Tage verbringen bis ich zurueck nach Lima reise, um meinen dritten und letzten Besucher in Empfang zu nehmen.
Bis gleich, Gina! :)

Flieg los

Youthreporter.eu - Tagebücher - Do, 07/29/2010 - 00:00

Nach über einem halben Jahr warten hat es geklappt: Klee10 sitzt endlich im Flugzeug auf dem Weg nach Nordirland! Die nächsten zehn Monate wird sie in einem Projekt für benachteiligte Familien arbeiten.

Kategorien: Europa

Immer schneller...

Youthreporter.eu - Tagebücher - Do, 07/29/2010 - 00:00

Die Ausreise von timgoesslovakia rückt immer näher, doch zur Vorfreude auf den Freiwilligendienst mischen sich auch andere Gefühle.

Kategorien: Europa

Noch 5 Wochen...

franzi in tansania - Mi, 07/28/2010 - 15:58
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Hallo Freunde,

 

so, nun sind es auf einmal nur noch 5 Wochen bis zur Abreise aus Deutschland. Im Moment ist ein Freund aus Tanzania zu Besuch in Deutschland, mit dem ich 2 Wochen hier im Süden verbrachte bzw. mit ihm und einem Teil meiner tollen Mwanga-Gruppe noch verbringe - sehr sehr cool :)!

Der Visumsantrag ist raus, und ich hoffe inständig, dass die Visums- und Aufenthaltsgenehmigungsgeschichte so klappt, wie geplant. Ebenso hoffe ich, dass sich das Waisenhaus nicht als Fehlentscheidung herausstellt, immerhin kenne ich die Leute da noch nicht. Aber ich bin da guter Dinge, und wenn das mal nicht klappt, dann versuche ich's halt zu sein :P.

Insgesamt freue ich mich aber wahnsinnig auf meine Zeit in TZ, auf Land und Leute, Kinder, Schule, meine Freunde vom letzten Sommer...auf fast ;) alles.

 

Nun müssen noch letzte Dinge gekauft werden, hoffentlich letzte Gespräche mit Bank und Arzt geführt werden, und ganz langsam auch letzte Besuche gemacht werden, die Freunde, die weiter weg wohnen, ein letztes mal sehen - ein paar habe ich schon hinter mir :(.

 

Auf bald,

Franzi :)

 

Kategorien: Afrika

Stimmen zur Parlamentswahl

Burundi - Mi, 07/28/2010 - 08:56
Kategorien: Afrika

Vom Kofferpacken über Kaffee trinken bis hin zum Nervenzusammenbruch...

Youthreporter.eu - Tagebücher - Mi, 07/28/2010 - 00:00

... kurzum: caro verreist. Morgen ist es so weit! Caro_im_WunderIRland verreist nach Dublin. Bis dahin steckt sie in den letzten Vorbereitungen und kämpft tapfer mit ihrem Koffer.

Kategorien: Europa

Norway is waiting

Youthreporter.eu - Tagebücher - Mi, 07/28/2010 - 00:00

In einem Monat geht es für trollinchen auf nach Norwegen. Doch aufregend ist es jetzt schon, denn es gibt noch so viel vorzubereiten…

Kategorien: Europa

Vom Kofferpacken über Kaffee trinken bis hin zum Nervenzusammenbruch... Kurzum: caro. verreist

Youthreporter.eu - Tagebücher - Mi, 07/28/2010 - 00:00

Morgen ist es so weit! Caro_im_WunderIRland verreist nach Dublin. Bis dahin steckt sie in den letzten Vorbereitungen und kämpft tapfer mit ihrem Koffer.

Kategorien: Europa

Das Warten hat sich gelohnt!

Youthreporter.eu - Tagebücher - Mi, 07/28/2010 - 00:00

Endlich kann es losgehen! LaSignorina bricht bald nach Italien auf. Jetzt gerade freut sie sich einfach nur über die Zeit, die vor ihr liegt. Alles Stressige kann getrost bis morgen warten!

Kategorien: Europa

Die Angst vor somalischen Attentaten

Burundi - Di, 07/27/2010 - 15:46

Nach den Anschlägen in Uganda wächst in Burundi die Sorge vor Attentaten durch somalische Terroristen. Polizei und Militär haben schon ihre Präsenz verstärkt. Schon seit Anfang des Jahres dürfen nur noch Reisende in den Flughafen Bujumburas – wer jemanden dorthin begleitet oder von dort abholen möchte, muss draußen bleiben. Auch die große Straße wurde beim Abschnitt vor dem Arbeitsplatz des Präsidenten (Boulevard de l’UPRONA) weiträumig abgesperrt – mit Beton, Stacheldraht, Metallschranken und Polizei- oder Militärposten. Die umliegenden Straßen sind jedoch nicht als Umleitung für starken Verkehr geeignet. In den „Rush-Hours“ zwängen sich alle, v.a. Busse, durch die kleinen Kopfsteinpflastergassen.

Nach den Wahlen ist es in Burundi wieder ruhig geworden – doch nun konzentrieren sich die Sicherheitsmaßnahmen auf die „Gefahr von außen“.


Kategorien: Afrika

Eine Straße weiter in eine neue Welt

Youthreporter.eu - Tagebücher - Di, 07/27/2010 - 00:00

Auf kirolotta wartet ein Abenteuer - sie wird in eine WG umziehen: sieben Leute und nur ein Badezimmer, das kann ja heiter werden! Außerdem freuen sich alle auf den Neuzugang aus Portugal.

Kategorien: Europa

Weltwärts Unfallversicherung – UK Bund

In nahezu allen Freiwilligenformen haben die Teilnehmer eine Unfallversicherung. Diese gibt es natürlich auch im Weltwärts-Programm, aber mit einem Unterschied. Jeder Weltwärts Freiwillige hat nicht nur eine sondern zwei verschiedene Unfallversicherungen. Dies ist zum einen die normale Unfallversicherung, welche die Entsendeorganisation abschließt und zusätzlich ist jeder Weltwärts Freiwillige auch noch bei der Unfallkasse des Bundes [...]

Update

Mein weltwärts-Blog - Mo, 07/26/2010 - 18:48
Moin Leute,

Da ich ja letzte Woche Abschlussseminar in Kampala hatte und Immy ja auch in Kampala wohnt, bin ich mit 2 zusätzlichen Urlaubstagen die ganze letzte Woche in der Hauptstadt gewesen.
Freitag angekommen ging’s erst mal wieder wie üblich zur Kabalagala feiern. Erschreckenderweise war diese für einen Freitagabend erstaunlich leer. Man sah kaum Menschen in den Clubs und Bars und keinen Autostau auf der Straße. Offensichtlich steckte den Menschen der Schreck der Anschläge der vorherigen Woche noch immer in den Gliedern.
Dazu sei gesagt: Kampala ist nach offiziellen Angaben nach wie vor sicher. Es besteht kein erhöhtes Risiko. Dazu muss ich eh nochmal eine Sache loswerden… Die Chance hier bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen ist garantiert 1000-mal höher als durch Anschläge somalischer Terroristen. Trotzdem steige ich jeden Tag aufs Boda oder ins Matatu! Schade ist nur, dass jetzt in Deutschland vermutlich alle denken, in Uganda ist die Hölle los mit Autobomben an jeder Ecke und Anti-Terror-Truppen auf den Dächern. Nein Leute, so ist es nicht. Der ugandische Alltag wird in den deutschen Medien nur leider nicht gezeigt – gut interessiert ja auch ehrlich gesagt keinen, wenn sich in Fort Portal die Tomatenpreise erhöhen. Aber keine Angst Leute dafür bin ich ja da! Wer ugandischen Alltag erleben will kommt am besten selber her und schaut sich die Sache mit eigenen Augen an. Wem das zu viel Aufwand ist, der lese doch einfach meinen Blog nochmal von vorne.
Es ist nämlich Schade ein ganzes Land nur darauf zu reduzieren, was man aus den deutschen Medien erfährt. In Deutschland gab’s nämlich auch schon mal Bombenanschläge und trotzdem hat keiner Angst nach Deutschland zu fahren und es stehen auch keine Anti-Terror-Truppen auf den Dächern.
Naja ich schweife ab… In der kleinen Reggea-Bar, wo wir immer rumhängen waren jedenfalls dann doch einige Leute und so wurde es doch noch ein gelungener Abend.
Mittwochabend bin ich dann zu dem Seminarort gefahren, der im Prinzip ganz in der Nähe lag. Das Seminar an sich war jetzt nicht besonders außergewöhnlich. Wir haben unser Jahr reflektiert und uns nochmal mit Entwicklungszusammenarbeit auseinander gesetzt. Außerdem habe ich erkannt, dass ich so ziemlich der einzige bin, der absolut gar nicht wieder zurück will, was mich doch überrascht hat. Naja.
Zudem war letzte Woche ja auch Gipfeltreffen der Afrikanischen Union (AU), zu dem jede Menge gaaanz wichtiger Leute aus aller Welt gekommen sind. Unter anderem auch unser lieber netter Außenminister Guido Westerwelle. Persönlich habe ich zwar keinen der gaaanz wichtigen Leute gesehen, allerdings lag unser Hotel an der Straße zum Tagungsort der Delegationen, sodass man ununterbrochen Polizeiautos mit Sirenen hörte, die die gaaanz wichtigen Leute eskortierten. Natürlich auch mitten durch Kampalas Innenstadtstau… War schon lustig anzusehen.
Naja gestern bin ich dann zurück gekommen – leider mit dicker Erkältung (nein, keine Malaria), weshalb ich auch heute zu Hause geblieben bin.
Nächstes Wochenende kommt Immy dann wahrscheinlich her und wir werden uns mal Fort Portal und Umgebung genauer angucken.

Bis demnächst,
Jonas

PS: Die Tomatenpreise haben sich übrigens nicht erhöht.

Goumsins Krankenstation beleuchtet

ADAblog - Ouagadougou calling - Mo, 07/26/2010 - 13:54

Im Dorf Goumsin konnten wir die vierte ländlich Krankenstation in der Geschichte SEWAs mit einer Solaranlage versehen.

Ein kleiner Junge wird im CSPS verarztet

Ein kleiner Junge wird im CSPS verarztet

Drei Tage verbrachte ich mit meinem Kollegen Yéral und den Technikern in dem gar nicht mal so kleinen Dorf, das sich etwa 70 Kilometer südwestlich von Ouagadougou und damit weit außerhalb der Reichweite des nationalen Stromnetzes benfindet.

Die Geburten-und Krankenstation wurde erst vor knapp zwei Jahren fertiggestellt und sollte bereits damals von SEWA elektrifiziert werden, doch dauerte es noch eine ganze Weile, bis das so gennante CSPS voll funktionstüchtig war: Betten und Ausrüstung fehlten, das Personal wurde nicht rechtzeitig geschickt und das Dorfkommitee, das die Krankenstation leitet brauchte seine Zeit um sich zu organisieren. Um so größer war die Freude im Dorf, als die Arbeiten endlich beginnen konnten. Die Dorfältesten, die uns während der Installation immer wieder besuchten um uns den Dank des Dorfes auszudrücken, waren sichtlich begeistert.

Bei diesen Lichtverhaeltnissen fanden bisher Behandlungen statt

Bei diesen Lichtverhaeltnissen fanden bisher Behandlungen statt

Auch für mich war diese Elektrifizierung etwas besonderes. Der Vorbesuch in Goumsin war Nils’ und meine erste Reise für SEWA ohne die Begleitung unseres Vorgängers und so war auch ich ziemlich froh, nach so langer Zeit nun endlich mit der Umsetzung des Projektes fortfahren zu können. Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Burkina Faso-Gruppe des Gymnasiums Fürstenried, die nicht nur die Finanzierung für dieses Projekt auf die Beine gestellt, sondern auch geduldig auf die Umsetzung gewartet hat ohne auf schnelle Ergebnisse zu bestehen, die die Qualität des Projektes unter Umständen gefährdet hätten.

Die Solarpaneele werden auf dem Dach gesichert

Die Solarpaneele werden auf dem Dach gesichert

Vor allem aber das engagierte Personal der Krankenstation hat diese Elektrifizierung zu etwas besonderem gemacht. Es lag ihnen sehr am Herzen mir zu zeigen, wie und unter welchen Bedingungen sie arbeiten und so riefen sie mich zu fast jeder Behandlung im CSPS dazu. Zwar habe ich in meinem Leben schon einige Krankenstationen besucht und weiß dass die Bedingungen dort schwierig und das Leben auf dem Land hart ist, doch es ist etwas ganz anderes mit eigenen Augen zu sehen, was das konkret bedeutet. Der Hebamme zuzuhören wie sie sichtlich bewegt erzählt, dass sie einige Tage zuvor einer Frau nicht mehr helfen konnte als es nachts bei der Geburt zu Komplikationen kam und sie bei dem schwachen Licht ihrer Taschenlampe die Gefahr nicht rechtzeitig erkennen konnte um sie ins Provinzkrankenhaus bringen zu lassen. Da spürt man sehr direkt, warum das Projekt ins Leben gerufen wurde.

VorherNachher

Mit der Elektrifizierung von Goumsin ging meine vorerst letzte Elektrifizierungsreise zu Ende. Ich verabschiede mich also aus Burkina Faso, bedanke mich bei allen Lesern, und werde mich hoffentlich bald aus Deutschland mit einigen Videos der letzten Elektrifizierungen melden können.
Jan im Gespraech mit der Dorfgemeischaft

Jan im Gespraech mit der Dorfgemeischaft

Kategorien: adablog, Afrika

Wie verhext

Johannes in Malawi - Mo, 07/26/2010 - 09:56

Hexen fliegen hier zwar nicht auf Besen, dafür aber auf Eulen. Und können sich auch wahlweise in diese verwandeln. Zum Repertoire gehören auch: Töten mit einem Augenschlag, Liebesblindheit bewirken und Impotenz hervorrufen. In Mulanje hat eine Hexe sogar einen Stein zur Welt gebracht.

Viele Malawier glauben an die Existenz und die Auswirkungen von Hexerei. Auf dem Ndirande Mountain sollte man sich nicht abseits der Pfade bewegen, weil es böse Geister gibt und hin und wieder wird jemand wegen „Witchcraft“ verhaftet und bisweilen sogar ins Gefängnis gesperrt. Selbst ausgebildete Lehrer stellen an Vollmondnächten Kräutermischungen vor die Tür und in der Vorschule soll ein Kind die ersten Anzeichen zeigen, ein Hexer zu sein.

Vielfach sind die vermeintlich totgehexten Opfer an Herzinfarkten gestorben, die bösen Geister auf den Bergen sind Felsen, die nach heftigen Regenfällen rutschig sind und einsame Wanderer den Hang herabstürzen lassen. Doch vor allem in den ländlichen Regionen ist medizinisches Wissen kaum verbreitet und so müssen andere Erklärungen herhalten. Wie die Hexerei. Trotzdem kann man dafür angeklagt werden. Die Angeklagten selber bestreiten natürlich in den meisten Fällen ihre Künste. Vielfach sind es Menschen, die sich sozial abgrenzen, was in Malawi sehr untypisch ist.

Auf Europäer wirken diese Kräfte in der Regel nicht. Deshalb können wir auch die Anwesenheit der Hexen nicht spüren.

Wandern auf dem Zomba Plateau
In der letzten Woche habe ich meine fünf übrigen Urlaubstage aufgebraucht und einige Wanderungen unternommen. Von Bembeke bei Dedza führt ein kleiner Wanderpfad durch die Berge nach Mua. Obwohl man mit dem Minibus locker zwei Stunden unterwegs ist, kann man den Fußweg in drei bis vier Stunden bewältigen. Dabei läuft man durch nahezu unberührte Landschaft, streckenweise stehen nicht einmal die traditionellen Dörfer, die es sonst in Malawi aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte eigentlich überall gibt.

Unterwegs trifft man auf Marktfrauen mit kleinen Kindern auf dem Rücken und bunten Körben auf dem Kopf, voll mit Tomaten, Gurken, Zwiebeln und Kohl. Was für mich eine kleine, nicht einmal ganz leichte Wanderung war, ist für sie Alltag. Zweimal die Woche gehen sie morgens den weiten Weg nach Bembeke, um auf dem Markt dort ihre Waren anzubieten. Und abends zurück. Alles für einen Tagesgewinn von vielleicht drei Euro.

Zum Album „Zomba Plateau“ (44 Fotos)

zomba plateau chingwe chingwes hole
Chingwe’s Hole umrandet von Bäumen. Hat Banda seine Gegner hier runter werfen lassen?

Die übrigen Tage habe ich auf dem Zomba Plateau verbracht, das mit Pinienwäldern aufwarten kann, die sich mit afrikanischen Urwäldern und einer endemischen Baumart abwechseln. Hier gibt es neben kleineren Gipfelbesteigungen auch Wasserfälle, nette Aussichtspunkte und zu sehen, in das dem Mythos nach schon die Herrscher der Region ihre Widersacher geworfen haben. Es wird auch gemunkelt, dass der erste Präsident der Republik, Dr. Hastings Kamuzu Banda, seine politischen Feinde hineingeworfen hat. Forscher meinen, dass das Loch bis an den Grund des afrikanischen Grabenbruchs reiche. Nach neuesten Erkenntnissen ist es aber vielleicht auch nur 30 Meter tief :-D

Kategorien: Afrika

Ab in den Norden

Youthreporter.eu - Tagebücher - Mo, 07/26/2010 - 00:00

Bibi_on_tour startet in ihr Abenteuer in Oslo: Sie fühlt sich wohl in ihrem Projekt und freut sich auf die neuen Aufgaben und die damit verbundene Reise durch Norwegen.

Kategorien: Europa

Von Fußballfrust bis kuschelige Enge

Youthreporter.eu - Tagebücher - Mo, 07/26/2010 - 00:00

Lulu ärgert sich. Und das soll jetzt die Fußball-WM gewesen sein? "Nächstes Mal muss es endlich klappen!" Und ihre ersten drei Wochen in Polen gleichen auch mehr einer Achterbahnfahrt.

Kategorien: Europa

Ein Abschied

Weltwaerts-Kolkata - So, 07/25/2010 - 12:27

Am letzten Tag in Kolkata war noch vieles zu erledigen: Koffer mussten fertig gepackt, Abschiedsgeschenke an unsere Kollegen verteilt und ausgiebig von unseren Hostelboys Abschied genommen werden.

Fast überraschend gab es eine kleine Abschlussfeier der Organisation, bei der uns feierlich (nicht nur) unsere Zertifikate überreicht wurden.

Alle Kinder der Tikiapara und Buxarah Center sind noch einmal versammelt

Zuerst werden wir - ganz wie bei unserer Ankunft - mit einer Blumenkette geehrt ...

Es folgen kurze Reden vom President, Dr. Razzaque und auch wir sollen ein paar kurze Worte an alle richten.

Es bleibt aber nicht bei den Blumen ... auch Geschenke gibt es für uns.

Und höchst feierlich erhalten wir unser Zertifikat über die ein Jahr lang hier geleistete Arbeit.

Von unserer Seite: Süße Rasgulla für alle - 200 Stück.

Ein schöner Abschied.


Kategorien: Asien

Meine erste Woche in Estland

Youthreporter.eu - Tagebücher - So, 07/25/2010 - 00:00

Die ersten fünf Tage in Estland sind vorbei und Ekmi hat einiges erlebt. Neben neuen Bekanntschaften stand auch ein Festival in Viljandi auf dem Programm. Und diese Woche fängt auch schon die Arbeit an!

Kategorien: Europa